Lokführer dürfen nicht Verlierer eines neuen Gesetzes gegen Flachstellen werden

Lokführer dürfen nicht Verlierer eines neuen Gesetzes gegen Flachstellen werden

Lokführer dürfen nicht Verlierer eines neuen Gesetzes gegen Flachstellen werden 1920 892 Deutsche Schienenhilfe

Bild von Erich Westendarp auf Pixabay

Unerwartet positive Nachrichten erreichen uns aus Berlin. Nach einem Bericht der Zeitung „RailBusiness“ will man im Bundesverkehrsministerium (BMVI) nun gegen Flachstellen vorgehen. Das wäre für die lärmgeplagten Anwohner vor allen in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Sachsen ein Segen.

Im Wortlaut heißt es in der RailBusiness 25/20 auf Seite 2 (vom 15. Juni 2020) über einen Vortrag des hochrangigen BMVI-Beamten Dr. Jens Klocksin:

„Sorgen bereiten dem Bundesverkehrsministerium die Güterwagen, die mit Flachstellen in den Rädern unterwegs sind. „Die Wagenhalter gehen nicht befriedigend mit dem Problem um“, stellt Klocksin fest. Es gebe Überlegungen zusammen mit dem Bundesumweltministerium, eine gesetzliche Regelung zu treffen. Damit sollen Güterwagen mit schadhaften Rädern schneller aus dem Verkehr gezogen werden können.“

Die Deutsche Schienenhilfe wird dem Bundesumweltministerium in einem Brief seine volle Unterstützung für eine gesetzliche Regelung zusichern.

Auch Herr Dr. Klocksin hat unsere Unterstützung bei seinem Engagement gegen die Flachstellen. Wichtig ist bei der gesetzlichen Neuregelung, neben dem Lärm- und Schienenschutz, aber auch, dass die Lokführer von einer individuellen Haftung freigestellt werden. Die Lokführer dürfen nicht die Verlierer der gesetzlichen Regelung gegen Flachstellen sein – verantwortlich sind die Wagenhalter.

Zur Meldung in der RailBusiness bitte hier klicken (PDF-Datei)

Bild von Erich Westendarp auf Pixabay