Bundesregierung hat die Anfrage zu Schäden an Lärmschutzwänden beantwortet

Bundesregierung hat die Anfrage zu Schäden an Lärmschutzwänden beantwortet

Bundesregierung hat die Anfrage zu Schäden an Lärmschutzwänden beantwortet 1718 1200 Deutsche Schienenhilfe

Foto: bernswaelz auf Pixabay

Die Zweifel der Deutschen Schienenhilfe an den Lärmschutzwänden sind weiterhin vorhanden! Lärmschutz muss am Waggon und an der Lok beginnen. Weniger Flachstellen!

Zum Thema Lärmschutzwände erklärte die FDP im Deutschen Bundestag unter anderem: „Vor gut einem Jahr wurden Berichte über Mängel an bereits installierten Lärmschutzwänden bekannt.

So kamen verschiedene Gutachten zu dem Schluss, dass einige Lärmschutzwände nicht den Anforderungen entsprechen würden (Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/article187877572/Deutsche-Bahn-Gutachten-schueren-Zweifel-an-Sicherheit-von-Schallschutzwaenden.html).

Demnach könnten einzelne Bauelemente durch den Sog vorbeifahren-der Züge gelöst und dadurch in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.

Außerdem bestehe die Gefahr, dass manche Elemente komplett abgerissen und durch die Luft gewirbelt werden könnten, wodurch Züge beschädigt und im schlimmsten Fall auch Menschen gefährdet werden könnten.“

Antwort der Bundesregierung u.a.:

„Nach Auskunft der DB Netz AG gab es weder herstellbedingte Schänden noch vermehrten Verschleiß an Lärmschutzwandelementen. […]

Das Eisenbahnbundesamt hat festgestellt, dass es zu Abweichungen bei der bahninternen Qualitätsüberwachung kam. Zur Vermeidung von zukünftigen Fehlern bei der Überprüfung von Lärmschutzwandelementen durch die DB Netz AG bedarf es einer Optimierung der bahninternen Vorgaben.

Aufgrund des netzweiten Einsatzes von Lärmschutzwandelementen ist durch die DB Netz AG prozessual sicherzustellen, dass die Beprobungen dieser Elemente im Zuge der bahninternen Qualitätsüberwachung entsprechend den Vorgaben aus dem Zulassungsverfahren erfolgen. Das EBA steht diesbezüglich im Kontakt zur DB Netz AG.“

Komplett hier: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/198/1919885.pdf

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