Bundespolizei stoppt Güterzug in Koblenz-Ehrenbreitstein / Dank an den Retter, der vielleicht ein schweres Zugunglück verhindert hat

Bundespolizei stoppt Güterzug in Koblenz-Ehrenbreitstein / Dank an den Retter, der vielleicht ein schweres Zugunglück verhindert hat

Bundespolizei stoppt Güterzug in Koblenz-Ehrenbreitstein / Dank an den Retter, der vielleicht ein schweres Zugunglück verhindert hat 1600 800 Deutsche Schienenhilfe

Wieso glühte der Radsatz? Das fragen sich nicht nur die Anwohner in Koblenz, seit am 23. Juli 2020 ein Güterzug von der Bundespolizei gestoppt werden musste. „Wurde bei der Zuginspektion vor der Abfahrt des Zuges vielleicht ein Defekt übersehen?“, fragt eine Anwohnerin.

Fakt ist: Der Zug wurde von der Bundespolizei in Koblenz-Ehrenbreitstein gestoppt.

Möglich, dass ein Anwohner die Bundespolizei verständigt hatte.

Der betreffende Güterwagen samt dem darauf befindlichen Auflieger der „Paneuropa Transport GmbH“ wurde kurz darauf ausrangiert.

Dies hätte einer der schlimmsten Unfälle aller Zeiten im Rheintal werden können. Die Strecke verläuft über 100 Kilometer durch dicht besiedeltes Wohngebiet.

Die Deutsche Schienenhilfe hat dem Überwachungsportal RailWatch angefragt. Dort wollte man aber keine Auskunft zum Sicherheitszustand des Wagens und möglicher Gefahrgüter im Zug geben. Wieso mauert die Branche? Was gibt es zu Verheimlichen?

Zum Hintergrund:

Glühende Radscheiben können reißen und sich von der Achswelle trennen. Beides kann dazu führen, dass die Achse bricht und der Wagen oder der restliche Teil des Zuges entgleist.

Der betreffenden Wagen war an Position 2 im Zug. Dieses potentielle Risiko eines Zugunglücks hätte jeden Ort rechtsrheinisch zwischen Troisdorf und Wiesbaden treffen können.

Danke an den Retter von Koblenz

Ein großer Dank gilt der- oder demjenigen, der die Bundespolizei benachrichtigt hat. Sie sind unser aller RETTER (unsere RETTERIN)! Dank auch an die Bundespolizei für das beherzte Eingreifen!

Doch wer passt in der Nacht auf, wenn alle schlafen?