Treffen mit den Bahnpolitiker*innen Tabea Rößner (Grüne), Sandra Weeser (FDP) und Erwin Rüddel (CDU) in Rheinbrohl

Treffen mit den Bahnpolitiker*innen Tabea Rößner (Grüne), Sandra Weeser (FDP) und Erwin Rüddel (CDU) in Rheinbrohl

Treffen mit den Bahnpolitiker*innen Tabea Rößner (Grüne), Sandra Weeser (FDP) und Erwin Rüddel (CDU) in Rheinbrohl 1400 887 Deutsche Schienenhilfe

Die Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner (Bündnis 90/Grüne, links im Bild), Sandra Weeser (FDP, Mitte) und Erwin Rüddel (CDU, 2. von rechts), der Beaufragte der Verbandsgemeinde Bad Hönnigen, Reiner W. Schmitz, mit Vertertern der Bürgerinitiativen, darunter Rolf Papen (WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V., 2.von links) und Jochen Zenthöfer (Deutsche Schienenhilfe, 3. von rechts) im September 2020 in Rheinbrohl.

Überparteiliche Einigkeit bei einem Treffen verschiedener Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm in Rheinbrohl (Landkreis Neuwied): CDU, FDP und Grüne engagieren sich weiter aktiv für die Menschen im Mittelrheintal!

Eingeladen hatte der Abgeordnete Erwin Rüddel, Gründer und Sprecher der parteiübergreifenden „Parlamentsgruppe Bahnlärm“. Mit dabei waren auch die rheinland-pfälzischen Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner (Grüne) und Sandra Weeser (FDP).

Verschiedene Bürgerinitiativen waren vor Ort, neben der Deutschen Schienenhilfe beispielsweise auch die aktive Gruppe „WIR gegen Bahnlärm in der VG Weißenthurm e.V.“ mit ihrem Sprecher Rolf Papen.

FDP-Politikerin Sandra Weeser und Jochen Zenthöfer von der Deutschen Schienenhilfe

Positiv an dem Gedankenaustausch war die Einigkeit, dass der Lärm aus dem Schienengüterverkehr weiter zurückgehen muss. Außerdem sei zu kontrollieren, dass die Vorgaben des Schienenlärmschutzgesetzes eingehalten werden.

Das sei durch sogenannte Messstationen am Schienenrand möglich, die ein Bonner Unternehmen in ganz Deutschland aufbaut. Diese Daten wurden während des Treffens auch beispielhaft gezeigt. Anhand vorbeifahrender Güterzüge ließ sich zeigen, wie viele Flachstellen im Zug existieren und in welchen Waggons. Auch der Halter lässt sich ermitteln. Insofern kann eine Verfolgung der Lärmschutzregeln rechtssicher erfolgen.

Die Politiker*innen nahmen dies zum Anlass, darüber nachzudenken, was von gesetzlicher Seite gegen Flachstellen getan werden kann.

Wird als Deutsche Schienenhilfe danken alle Beteiligten, dass sie so engagiert waren an diesem Sonntagnachmittag in Rheinbrohl! Die Ergebnisse sollen auch ins Bundesverkehrsministerium übermittelt werden, dort unter anderen an Dr. Jens Klocksin.

Text: Luise Koch