Staatssekretär Theurer denkt an die Bahnanlieger

Staatssekretär Theurer denkt an die Bahnanlieger

Staatssekretär Theurer denkt an die Bahnanlieger 810 456 Deutsche Schienenhilfe

Auf der 3. Fachtagung Eisenbahnrecht und Technik hat sich Michael Theurer, Parlamentarischer Staatsekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, auch zum Thema Bahnlärm geäußert.

Er will die Akzeptanz in der Bevölkerung für den Ausbau des Schienenverkehrs steigern, Lärmbelastungen sollen minimiert werden (Stichwort „Flüsterbremsen“, u.a.).

Die Deutsche Schienenhilfe ist mit Theurer dazu in Kontakt.

Außerdem sprach Theurer über den Ausbau der Schienenverkehrsforschung, die Bedeutung des Schienenverkehrs zum Erreichen der Klimaziele: 1 % der Treihausemissionen der Verkehrsträger, Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren, Beseitigung von Engpässen, Verbesserung des Wettbewerbs und die Entwicklung der europäischen Verkehrskorridore.

Josef Doppelbauer, Exekutivdirektor der Eisenbahnagentur der Europäischen Union (ERA), forderte in seinem Vortrag eine Beseitigung von Engpässen in der Infrastruktur und in der Regulatorik, also europäische Vereinheitlichung, europäische Aufsichtsbehörde (Eurocontrol für Bahn). Er will einen europäischer Aktionsplan zur Stärkung des Langstrecken- und grenzüberschreitenden Passagierverkehr.

„Momentanen Rückenwind für Eisenbahnen nutzen“, forderte er. Deshalb denkt er auch an ein Nachtzugnetz.

Die Deutsche Schienenhilfe nimmt an der Fachtagung teil. 280 Personen waren am 15. März 2022 zugeschaltet.

Informationen zur Tagung:

https://www.eba.bund.de/SharedDocs/Termine/DE/2022/2022-03_Fachtagung_Eisenbahnrecht_und_Technik.html